Eine videografische Mixed-Media-Rauminstallation, die den Third Space als räumlich erfahrbare Dimension untersucht. Transkulturelle Erfahrungen entziehen sich eindeutiger Verortung und abschließender Definition. Anstatt Identität als statisches Konstrukt zu begreifen, richtet die Arbeit den Fokus auf das Dazwischen: einen Raum aus Überlagerungen und parallelen Zugehörigkeiten zwischen Orten, Sprachen und Zeiten. Die Installation bildet diesen Zustand nicht ab, sondern erzeugt ihn. Durch Juxtaposition, Text, Klang und Fragmentierung entsteht ein offener Erfahrungsraum, in dem Bedeutung erst im Verweilen und Durchschreiten entsteht.