Die Arbeit setzt sich mit Polizeigewalt bei Demonstrationen, Kundgebungen und politischen Aktionen auseinander. Ein Blick in soziale Medien offenbart eine deutliche Diskrepanz zwischen dokumentiertem Fehlverhalten und konventioneller medialer Berichterstattung. Wie lässt sich diesem Thema die notwendige Öffentlichkeit verschaffen? In Form von Interviews werden unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht, Ursachen analysiert, Kritik formuliert und mögliche Verbesserungen diskutiert. Die Gespräche werden fotografisch und typografisch inszeniert. In Verbindung mit persönlichen Erfahrungsberichten und Auszügen aus Studien entsteht eine Wandzeitung, die einen öffentlichen Diskursraum über staatliche Gewalt und ihre Rechtmäßigkeit eröffnet.