Die Arbeit untersucht eine reale, freistehende Tür als interaktives Interface in Virtual Reality. Durch das Öffnen und Durchschreiten wechseln Nutzer*innen zwischen unterschiedlichen virtuellen Welten mit jeweils eigenen atmosphärischen und narrativen Qualitäten. Ziel ist es, das erzählerische Potenzial von Virtual Reality jenseits filmischer Konventionen auszuloten. Die Tür fungiert als symbolische wie funktionale Schwelle, an der Handlung und Bedeutung zusammenlaufen. Eine reale Tür wird präzise mit ihrem virtuellen Pendant synchronisiert und als physische Schnittstelle erfahrbar gemacht. Gestalterische Strategien aus Game Design und Rauminszenierung lenken die Interaktion und ermöglichen eine intuitive, körperlich erfahrbare Form des Storytellings.