Eine Lichtinstallation mit begleitender Fotoserie zur kymatischen Visualisierung von Tonschwingungen macht die Schnittstelle zwischen physischer Materie und menschlicher Psyche erfahrbar. Schwingungsphänomene fungieren dabei als Resonanzraum archetypischer Strukturen und laden dazu ein, die Welt als ein resonantes System wahrzunehmen. Körperschall versetzt Wasser in einem Becken in Bewegung, während Licht die entstehenden Muster in den Raum projiziert. Sechzehn Fotografien auf Spiegelflächen halten flüchtige kymatische Momente fest und eröffnen eine dynamische Wechselbeziehung zwischen Betrachter*in und Werk.