Eine fotografische Untersuchung dreier Organisationen: der Bundeswehr, einer landwirtschaftlichen Kommune und einer studentischen Protestbewegung. Ein Fotobuch dokumentiert ihr Zusammenleben und ihre Rituale, ergänzt durch anonymisierte Interviewfragmente der Beteiligten. Was hält Menschen zusammen? Jenseits offensichtlicher Gegensätze macht das Projekt ein universelles menschliches Bedürfnis sichtbar: die Suche nach Zugehörigkeit. Fotografien mit visuellen Parallelen werden einander gegenübergestellt, während unterschiedliche Personen dieselben Fragen beantworten. Erst über Seitenverweise im Buch erschließt sich die jeweilige Zuordnung – und damit der Kontext der Aussagen.