Eine Latexinstallation übersetzt Recherche und künstlerische Praxis in ein räumliches Design für die Ausstellung „Hidden Rivers“ in der EKA Gallery Tallinn. Ausgangspunkt ist der Körper als poröses System im ständigen Austausch mit seiner Umgebung: Er scheidet aus, absorbiert und formt – ebenso wie er selbst geformt wird. Verdauung erscheint dabei nicht als linearer Vorgang, sondern als generativer Prozess. Das Projekt untersucht Materialität, Körperlichkeit und die Schwelle zwischen Innen und Außen. Im Zentrum steht eine Installation aus geschichtetem Naturlatex, in deren räumliche Struktur die Arbeiten der Künstler*innen eingebettet sind und die zugleich die klare Trennung zwischen Ausstellung und Display aufhebt.