Ipek Celik

B.A. Kommunikationsdesign

Home in Between

Zeichnung als Erinnerungsarchiv zwischen Nähe und Distanz

Die Arbeit versteht sich als zeichnerisches Erinnerungsarchiv, das Erinnerung als subjektiven, prozessualen und konstruierten Zustand untersucht. Digitale Aufnahmen werden durch bewusste gestalterische Entscheidungen in Zeichnungen überführt, um den Akt des Erinnerns nicht nur zu dokumentieren, sondern performativ nachzuvollziehen und zu internalisieren. Die Zeichnung fungiert dabei als zentrales Medium: fragmentarisch, zeitgebunden und von Entscheidungen geprägt zeigt sie, was bleibt, sich verändert oder verschwindet. So entsteht ein Archiv aus 2.520 Zeichnungen, das ein Jahr persönlicher Momente, Orte und Beziehungen umfasst. Das Archiv begreift sich als innerer, gestalteter Raum und thematisiert die Suche nach Zugehörigkeit jenseits eines eindeutig verorteten geografischen Zuhauses.

Home in Between

Drawing as an Archive of Memory Between Proximity and Distance

The project is conceived as a drawn archive of memory that examines remembrance as a subjective, processual, and constructed condition. Digital recordings are translated into drawings through deliberate design decisions in order not only to document the act of remembering, but to reenact and internalise it performatively. The drawing acts as the central medium: fragmentary, time-bound, and shaped by decisions, it reveals what remains, what changes, and what disappears. As a result, an archive of 2,520 drawings has been created, encompassing a year of personal moments, places and relationships. . The archive understands itself as an inner, designed space and addresses the search for belonging beyond a clearly defined geographical home.

Betreuung / Supervision

  • Prof. Lars Breuer
  • Prof. Holger Jacobs