Das Projekt untersucht die Idee der Dekonstruktion im Schriftbild. Das Kunstwort „Kabbalaglyphen“ demonstriert eine Störung im Erscheinungsbild von Schrift bis hin zu ihrer vollständigen Auflösung. Unter aktiver Einbeziehung der Rezipient*innen kann mithilfe eines Rahmens der Buchstabe „H“ dekonstruiert werden. Die Veränderung des Buchstabens überträgt sich mittels Sensorik in Echtzeit auf eine digitale Animation des Wortes „Kabbalaglyphen“, das sich synchron zur analogen Manipulation transformiert. Die Dekonstruktion des Wortes wird so zu einem kreativen Prozess, der die Grenzen zwischen Lesbarkeit und codiertem Zeichen auslotet – bis hin zu einer individuellen asemischen Schriftform: einem Bild, das sich von eindeutiger Bedeutung löst.