Die Arbeit untersucht den Knoten als kulturhistorisches, technisches und gestalterisches Phänomen. Ihre multidisziplinäre Methodik ermöglicht es, den Knoten nicht nur als technisches Hilfsmittel, sondern als universelles Strukturmodell zu begreifen, das funktionale, symbolische und soziale Dimensionen vereint. Durch die Verbindung von Theorie, Experiment und Gestaltung entsteht ein transdisziplinärer Zugang, der den Knoten auf unterschiedlichen Ebenen als Prinzip erfahrbar macht. Daraus entwickelt sich eine Schmuckkollektion im Baukastensystem, deren Elemente miteinander kompatibel sind, sowie Wandhaken mit austauschbaren Einhängern – inspiriert vom funktionalen und formalen Prinzip des Kreuzknotens.