Rio Merlin Bewig

B.A. Kommunikationsdesign

Kunst ist Nichtbinär

Sichtbarkeit von queeren Geschlechtsidentitäten in künstlerischen Institutionen

Nichtbinäre Menschen existieren – und werden dennoch häufig unsichtbar gemacht. Patriarchale und diskriminierende Strukturen, die diese Unsichtbarkeit bedingen, durchziehen gesellschaftliche Bereiche ebenso wie künstlerische Institutionen. Die Installation schafft einen Raum, in dem Nichtbinarität in ihrer Vielfalt erfahrbar wird und bestehende Geschlechternormen hinterfragt werden können. Inspiriert von pflanzlichen Formen, verweisen die fluiden Skulpturen auf die Diversität natürlicher Systeme. Die Sitzobjekte fungieren als Safer Spaces für trans und nichtbinäre Personen – Orte, an denen Gender Euphoria sichtbar und zelebrierbar wird. Besucherinnen sind eingeladen, Platz zu nehmen und Teil der Nichtbinarität zu werden.

Art is Nonbinary

Visibility of Genderqueer Identities in Art Institutions

Non-binary people exist—and yet they are still frequently rendered invisible. Patriarchal and discriminatory structures that produce this invisibility permeate society as well as artistic institutions. The installation creates a space in which non-binarity can be experienced in its diversity and established gender norms can be questioned. Inspired by plant forms, the fluid sculptures evoke the diversity of natural systems. The seating elements function as safer spaces for trans* and non-binary individuals—places where gender euphoria can be made visible and celebrated. Visitors are invited to take a seat and become part of non-binarity.

Betreuung / Supervision

  • Prof. Lars Breuer
  • Prof. Martin Pfeifle