Nichtbinäre Menschen existieren – und werden dennoch häufig unsichtbar gemacht. Patriarchale und diskriminierende Strukturen, die diese Unsichtbarkeit bedingen, durchziehen gesellschaftliche Bereiche ebenso wie künstlerische Institutionen. Die Installation schafft einen Raum, in dem Nichtbinarität in ihrer Vielfalt erfahrbar wird und bestehende Geschlechternormen hinterfragt werden können. Inspiriert von pflanzlichen Formen, verweisen die fluiden Skulpturen auf die Diversität natürlicher Systeme. Die Sitzobjekte fungieren als Safer Spaces für trans und nichtbinäre Personen – Orte, an denen Gender Euphoria sichtbar und zelebrierbar wird. Besucherinnen sind eingeladen, Platz zu nehmen und Teil der Nichtbinarität zu werden.