Ein experimentelles Fotobuch an der Schnittstelle von Mode, Theorie und visueller Narration – als Medium kritischer Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen Lebensformen. Es entwirft die Geschichte einer fiktiven Spezies, die in einer post-anthropozänen Welt existiert, und schafft damit einen spekulativen Reflexionsraum. Die Arbeit untersucht, was es heute bedeutet, Mensch zu sein – im Spannungsfeld ökologischer Krisen, sozialer Umbrüche und technologischer Transformationen. Als ästhetische und theoretische Bezugspunkte dienen die Haltung und Bildsprache der Punk-Subkulturen sowie Donna Haraways wissenschaftstheoretische Ansätze, insbesondere „Unruhig bleiben“ und „A Cyborg Manifesto“.