Eine interaktive Installation, die digitale Erinnerungskultur räumlich erfahrbar macht. Die Digitalisierung transformiert die Art und Weise, wie Erinnerungen entstehen, gespeichert und weitergegeben werden – und wirft Fragen nach Zugänglichkeit, Authentizität und der Rolle technologischer Systeme auf. Das Projekt macht die Dringlichkeit deutlich, diese Transformationsprozesse zu reflektieren und die eigene Verantwortung bei der Gestaltung zukünftiger Erinnerungskulturen zu erkennen. Durch die Interaktion mit physischen Elementen wie Sensoren und Displays werden Besucher*innen Teil eines reaktiven Systems. Sie erleben exemplarisch den Wandel von Materialität sowie Formen kollektiver Teilhabe am digitalen Erbe.