Die Lichtinstallation setzt sich kritisch mit dem Begriff des Parasiten auseinander und richtet den Fokus auf die Instrumentalisierung der Metapher sowie auf ihren Evolutions- und Revolutionsimpuls im Kontext des Prometheus-Mythos. Sie lädt Besucher*innen dazu ein, die Identität des Parasiten sowohl räumlich als auch über die begleitende Thesis zu erforschen. Die einzelnen Projektionen fungieren dabei symbolisch als Wirte und erzählen jeweils einen Teil der Geschichte. Durch Perspektivwechsel werden grafische Artefakte und Texte sichtbar. Beim Durchschreiten der Projektionen entstehen gezielte Störmomente, in denen die Besuchenden selbst Teil der Arbeit werden.