Ein Stand-alone-Synthesizer mit Tastatureingabe: Keine Taste hat eine feste Klangzuordnung. Der Ton entsteht aus den Differenzen aufeinanderfolgender Eingaben und wird kontinuierlich algorithmisch neu berechnet. So werden Zeichenprozesse hörbar und der Kontext von Sprache aus einer neuen Perspektive erfahrbar. Der Mensch setzt intentional Zeichen, die Maschine verarbeitet sie formal und generiert ein neues klangliches Zeichen, das wiederum frei interpretiert und musikalisch weitergeführt werden kann. Kontext, Abfolge und Timing der Eingaben beeinflussen den Klang; das Display visualisiert die aktuellen Parameter. Zusätzliche Funktionen lassen sich kombinieren, um komplexe Klangverläufe zu erzeugen und das Spektrum zu erweitern.