Eine räumliche Installation, die die Rolle von Müttern in der Designbranche und ihrer (Un-)Sichtbarkeit in einem selbsternannt progressiven Arbeitsumfeld kritisch reflektiert. Es hinterfragt Strukturen, die Gleichberechtigung beanspruchen, sie jedoch nicht konsequent leben. In fünf Soundcollagen teilen vier Mütter persönliche Erfahrungen und Perspektiven. Im Fokus stehen Care-Arbeit, Choice-Feminismus und Chancengleichheit. Von der Decke abgehängte Kopfhörer laden dazu ein, in die akustischen Beiträge einzutauchen. Quadratisch angeordnete Fragestellungen strukturieren den Raum. Ein typografisch gestaltetes Stoffbanner sowie ein Overheadprojektor eröffnen die Möglichkeit, eigene Gedanken einzubringen und die Installation partizipativ zu erweitern.