ZERO ist eine der bedeutendsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. Sie gründet auf die Düsseldorfer Künstlergruppe von Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker (1957—1966). Während die kunsthistorische Bedeutung von ZERO umfassend anerkannt und erforscht ist, blieb das grafische und gestalterische Werk der Bewegung bislang ohne systematische Untersuchung. Das Projekt stellt die erste designwissenschaftliche Analyse des Archivs der ZERO Foundation dar. Mithilfe einer eigens entwickelten Methode zur Quantifizierung gestalterischer Merkmale wird untersucht, wie (typo)grafische Arbeiten zum erfolgreichen Kunstmarketing beitrugen. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Gestaltung der Schriftfamilie „Huis Sans“ mit 36 Schnitten ein.